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Referentin / Referent (m/w/d) bei dem Ministerium der Justiz und für Migration in Abteilung V (Sonderstab Gefährliche Ausländer)

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Das baden-württembergische Justizministerium in Stuttgart.

Besoldungsgruppe: ---

Ausschreibungsnummer: 147/2

Beim Ministerium der Justiz und für Migration ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Abteilung V der

                       Dienstposten einer Referentin oder eines Referenten (m/w/d)

                                             im Sonderstab Gefährliche Ausländer

                                                (Ausschreibungsnummer 147/2)

 

zu besetzen.

Abteilung V des Ministeriums der Justiz und für Migration Baden-Württemberg verantwortet die Migrationsverwaltung des Landes. Der Sonderstab Gefährliche Ausländer kümmert sich insbesondere um ausländische Mehrfach- und Intensivtäter und Ausländer, die die Sicherheit des Landes gefährden. Ziel ist es, durch ein Fallmanagement die für eine Aufenthaltsbeendigung erforderlichen ausländerrechtlichen Maßnahmen zu initiieren und zu koordinieren, um eine möglichst dauerhafte Gefahrenbeseitigung und eine damit verbundene Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung zu erreichen.

Ihre Aufgaben im Sonderstab umfassen das Fallmanagement in den ausländerrechtlichen Verfahren der Sonderstabsfälle einschließlich der Koordination der Verfahrensabläufe und der beteiligten Behörden.

Die Tätigkeit erstreckt sich im Wesentlichen auf folgende Arbeiten innerhalb dieses Aufgabenbereichs:

  • Prüfung und Initiierung aufenthaltsrechtlicher Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung von Ausländer, die die Sicherheit des Landes gefährden und ausländischen Mehrfach- und Intensivtätern;
  • Zusammenarbeit und Informationsaustausch in Einzelfällen u.a. mit den zuständigen Ausländerbehörden, dem Landeskriminalamt, dem Landesamt für Verfassungsschutz, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie dem Gemeinsamen Zentrum zur Unterstützung der Rückkehr;
  • Prüfung und Initiierung der ausländerrechtlichen Sanktionskette in Sonderstabsfällen sofern keine zeitnahe Durchsetzung der Ausreisepflicht möglich ist;
  • Erarbeitung von Schreiben und Vermerken für die Hausleitung;
  • Erstellung von Stellungnahmen in Petitionsverfahren;
  • Vertretung des Sonderstabs in Bund-Länder-Besprechungen;
  • Durchführung landesinterner Fallkonferenzen sowie
  • Begleitung von Einzelfällen vor Gericht.

Der Dienstposten bietet Ihnen facettenreiche Aufgaben und spannende Fallgestaltungen in einem dynamischen Rechtsgebiet nah am tagesaktuellen politischen Geschehen.

Dies erfordert

  • Interesse an ausländerrechtlichen und verwaltungsprozessrechtlichen Fragestellungen sowie migrationspolitischen Entwicklungen;
  • lösungsorientiertes Denken und Handeln;
  • Bereitschaft, sich in komplexe Rechtsmaterien einzuarbeiten;
  • sehr gute schriftliche und mündliche Ausdrucksweise;
  • souveräne interne und externe Kommunikation;
  • kooperative Zusammenarbeit mit den Beteiligten in den genannten Behörden auf Landes- und Bundesebene;
  • Fähigkeit zu selbstständigem und strukturiertem Arbeiten;
  • routinierter und sicherer Umgang mit den gängigen MS-Office-Anwendungen sowie
  • Bereitschaft zu monatlicher Dienstreise nach Berlin mit ggf. erforderlicher Übernachtung.

Der Dienstposten ist insbesondere geeignet für Juristinnen und Juristen aus der Justiz sowie der Landes- und Kommunalverwaltung, die ihre Erfahrungen auf ministerieller Ebene einbringen möchten. Kenntnisse im Ausländerrecht sind von Vorteil.

Wir bieten Ihnen

  • ein engagiertes und unterstützendes Team;
  • flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zu Homeoffice;
  • einen zentral, direkt am Hauptbahnhof Stuttgart gelegenen Arbeitsplatz;
  • Unterstützung durch das JobTicket-BW sowie
  • Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung in einem Landesministerium.

Organisatorische Änderungen sowie Änderungen im Aufgabenzuschnitt bleiben vorbehalten.

Der Dienstposten soll mit einer Richterin/einem Richter (w/m/d), einer Staatsanwältin/einem Staatsanwalt (w/m/d), einer Beamtin/einem Beamten (w/m/d) des höheren Verwaltungsdienstes (§ 4 LVO-IM) oder einer Angestellten/einem Angestellten (w/m/d) besetzt werden.

Sofern Sie sich noch nicht im Beamtenverhältnis befinden, setzen wir die Laufbahnbefähigung zum höheren Verwaltungsdienst (§ 4 LVO-IM) bzw. die Möglichkeit Ihrer Eingruppierung in Entgeltgruppe 14 gemäß Teil I der EO zum TV-L und damit die Befähigung zum Richteramt oder einen Hochschulabschluss (Diplom-/Magister- oder Masterabschluss) in einem geeigneten Studiengang voraus.

Sofern die persönlichen und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen vorliegen, erfolgt die Einstellung im Eingangsamt bzw. die Übernahme im aktuellen Amt (maximal bis Besoldungsgruppe A 15). Bei Angestellten kann die Einstellung auch in Entgeltgruppe 14 gemäß Teil I der EO zum TV-L erfolgen. Die Gehaltsspanne entnehmen Sie bitte der Gehaltstabelle (PDF). Eine Abordnung aus anderen Bereichen der Verwaltung ist auch im Bereich des TV-L möglich.

Es werden nur Bewerbungsschreiben berücksichtigt, die in deutscher Sprache verfasst sind und einen tabellarischen Lebenslauf sowie ein Motivationsschreiben enthalten, aus dem hervorgeht, wie die Aufgabenschwerpunkte des Dienstpostens mit dem Lebenslauf (insbesondere den Qualifikationen bzw. Erfahrungen) der Bewerberin bzw. des Bewerbers zusammenpassen.

Die Ausschreibung dient der Besetzung des Dienstpostens, über eventuelle Beförderungen wird in gesonderten Auswahlverfahren entschieden.

Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Frau Ministerialrätin Dr. Schäffler Tel. 0711/279-2133). Für Fragen zum Aufgabenzuschnitt steht Ihnen Herr Ministerialrat Dr. Fritzsch (Tel. 279-3780) zur Verfügung.

Bewerbungsfrist: 14.04.2025