Beim Ministerium der Justiz und für Migration Baden-Württemberg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Referat 23 (Allgemeiner Teil BGB, Schuld- und Sachenrecht, Mietrecht, Grundbuchrecht, Familien- und Erbrecht, Betreuungsrecht, Familienverfahrensrecht und Recht der freiwilligen Gerichtsbarkeit, Internationales Privat- und Verfahrensrecht, Notarwesen) der Dienstposten der Referatsleitung (w/m/d) mit einer Richterin bzw. einem Richter (w/m/d) auf Lebenszeit, einer Staatsanwältin bzw. einem Staatsanwalt (w/m/d) auf Lebenszeit oder einer Beamtin bzw. einem Beamten (w/m/d) auf Lebenszeit zu besetzen.
Das Anforderungsprofil ist wie folgt festgelegt:
- ausgeprägte Leistungsbereitschaft und Belastbarkeit,
- ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit,
- Durchsetzungsfähigkeit, Überzeugungskraft,
- Einfühlungsvermögen, Fähigkeit zum Ausgleich und zur Konfliktlösung,
- Integrations- und Motivationsfähigkeit,
- ausgeprägtes Organisationsgeschick,
- Fähigkeit zu vertiefter Auseinandersetzung mit Rechtsproblemen,
- besonderes Verständnis für die praktischen Konsequenzen rechtlicher und politischer Entscheidungen,
- besondere sprachliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit,
- Fähigkeit und Bereitschaft, das Ministerium nach außen zu repräsentieren.
Aus Gründen der Personalentwicklung wird der Dienstposten nur Richterinnen, Richtern, Staatsanwältinnen und Staatsanwälten (w/m/d) auf Lebenszeit, die ein nach R 1 oder R 1 + AZ LBesG besoldetes Statusamt innehaben und eine Erprobungsabordnung durchlaufen haben oder die ein nach R 2 oder R 2 + AZ LBesG besoldetes Statusamt innehaben, sowie Beamtinnen und Beamten (w/m/d), die ein mindestens nach A 16 LBesG besoldetes Statusamt innehaben, übertragen. Da eine freie und besetzbare Planstelle nicht zur Verfügung steht, kann der Dienstposten nur im Rahmen einer internen Umsetzung oder durch Abordnung aus anderen Bereichen der Justiz oder der Verwaltung besetzt werden.
Der Dienstposten ist nach Besoldungsgruppe B 3 LBesG bewertet. Mit der Vergabe des Dienstpostens wird nicht über die Verleihung eines entsprechenden Statusamts entschieden. Die Zahl der nach B 3 LBesG bewerteten Dienstposten im Ministerium der Justiz und für Migration übersteigt diejenige der dafür zur Verfügung stehenden Statusämter.
Wir begrüßen Bewerbungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen ausdrücklich. Diese werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Im Bedarfsfall unterstützen wir eine behinderungsgerechte Gestaltung und Ausstattung des Arbeitsplatzes. Bei weiteren Fragen können Sie sich zur Unterstützung gerne auch an die zuständige Hauptvertrauensperson des Ministeriums für Justiz und für Migration (richterlicher Bereich: hauptvertrauensperson.rb.1@jum.bwl.de; nichtrichterlicher Bereich: hauptvertrauensperson.nrb@jum.bwl.de) wenden. Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle, die aber grundsätzlich teilbar ist.
Für Ihre Bewerbung benutzen Sie bitte das Formular „Musterschreiben für die Bewerbung auf Stellen im Ministerium der Justiz und für Migration“ und reichen Sie es auf dem Dienstweg bis zum 27.07.2026 ein.
Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Frau Ministerialrätin Dr. Schäffler (Tel. 0711/33501-210).
Bewerbungsfrist: 27.07.2026
