Moritz Oppelt wurde am 4. Februar 1989 in Heidelberg geboren und wuchs als Ältester von insgesamt fünf Geschwistern in Neckargemünd auf.
Nach dem Besuch der Schule in Neckargemünd begann er ein Studium der Betriebswirtschaftslehre und der Rechtswissenschaften an der Universität Mannheim, das er zunächst im Jahr 2012 mit dem Bachelor-Abschluss als Unternehmensjurist (LL.B.) abschloss. Im Januar 2015 legte er das erste juristische Staatsexamen erfolgreich ab.
Nach seinem Studium absolvierte er sein Referendariat im Bezirk des Landgerichts Mannheim und erwarb 2017 das zweite juristische Staatsexamen. Anschließend war er als juristischer Mitarbeiter bei den Notaren Oppelt und Erker in Wiesloch tätig, bevor er 2018 als Jurist in der Finanzverwaltung des Landes Baden-Württemberg begann. Dort war er bis 2021 als Sachgebietsleiter in der Steuerfahndung tätig.
2020 wurde Moritz Oppelt zum CDU-Bundestagskandidaten im Wahlkreis Rhein-Neckar gewählt. Ein Jahr später, 2021, folgte seine Wahl in den Deutschen Bundestag. Er war von 2021 bis 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages und vertrat den Wahlkreis Rhein-Neckar. Obwohl Moritz Oppelt bei der Bundestagswahl 2025 seinen Wahlkreis erneut gewann, verpasste er aufgrund der Änderungen im Wahlrecht den Wiedereinzug in den Bundestag.
Anschließend arbeitete er als Rechtsanwalt bei SZA Schilling, Zutt & Anschütz in Mannheim im Bereich Restrukturierung und Insolvenz.
Am 13. Mai 2026 wurde er zum Minister der Justiz und für Migration ernannt.
Moritz Oppelt ist evangelischer Konfession und lebt mit seiner Familie in Neckargemünd. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.