Fritz-Otto Röding ist neuer Präsident des Landgerichts Konstanz

Datum: 30.07.2015

Kurzbeschreibung: Justizminister Rainer Stickelberger: „Fritz-Otto Röding ist der ideale neue Kapitän für die Kommandobrücke des Landgerichts Konstanz.“ - Dank an Amtsvorgänger Olaf Boll

Fritz-Otto Röding heißt der neue Präsident des Landgerichts Konstanz. Im Rahmen einer Feierstunde führte Justizminister Rainer Stickelberger den 59-jährigen Juristen offiziell in sein neues Amt ein. Fritz-Otto Röding hat im April dieses Jahres die Nachfolge von Olaf Boll angetreten, der nach fast 15 Jahren an der Spitze des Landgerichts Konstanz in den Ruhestand getreten war.

 

„Mit Fritz-Otto Röding haben wir den idealen neuen Kapitän für das Landgericht Konstanz gefunden,“ betonte Stickelberger bei der Einführung des neuen Präsidenten. „Durch seine leitenden Funktionen zunächst als Direktor des Amtsgerichts Konstanz und dann in der Staatsanwaltschaft Konstanz kennt er den Justizstandort am See aufs Allerbeste. Ich bin sicher, er wird seine neue Aufgabe hier im Landgericht genauso angehen, wie die vielen beruflichen Herausforderungen in seiner Laufbahn bisher: Mit der ihm eigenen freundlichen und unaufgeregten Nachdrücklichkeit, die diesem Amt gut zu Gesicht steht.“

 

Rödings Vorgänger, Olaf Boll, dankte der Minister mit den Worten: „Sie waren ein Präsident wie man ihn sich nur wünschen kann. Sie kannten Ihre Behörde und Mitarbeiter wie kein zweiter.“

 

Weitere Informationen zu Fritz-Otto Röding:

 

Fritz-Otto Röding stammt aus Darmstadt. Vor seinem Jurastudium in Gießen und Freiburg war er Ladeoffizier bei der Lufthansa. Sein Dienst in der Landesjustiz startete 1986. Hier war er zunächst als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Konstanz tätig. Nach weiteren beruflichen Stationen als Richter beim Amtsgericht Freiburg und beim Landgericht Waldshut-Tiengen wurde er 1988 an das Justizministerium Baden-Württemberg abgeordnet. Dort war er zuletzt in der Strafrechtsabteilung mit der Zuarbeit für einen Untersuchungsausschuss des Landtags befasst. Nach einem kurzen Abstecher an das Landgericht Stuttgart im Jahr 1993 kehrte er schon 1994 wieder an das Justizministerium zurück, wo er abermals die Arbeit eines Untersuchungsausschusses unterstützte und das Referat „Organisierte Kriminalität“ leitete. Im Jahr 1997 wechselte Fritz-Otto Röding als Oberstaatsanwalt an die Staatsanwaltschaft Konstanz, wo er auch ständiger Vertreter des Behördenleiters war. Im Jahr 1999 wurde er Direktor des Amtsgerichts Konstanz, bevor er 2003 als Leiter an die Staatsanwaltschaft Konstanz zurückkehrte. Im April dieses Jahres folgte nun der Wechsel an das Landgericht Konstanz als dessen Präsident. Fritz-Otto Röding ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

 

 

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